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Staatliche Förderprogramme für Ihre Immobilie


Wenn Sie eine Immobilie renovieren oder kaufen möchten, können Sie bei der Finanzierung bares Geld sparen, denn der Staat fördert Ihre Immobilie mit zahlreichen Förderprogrammen. Ob selbstgenutztes Wohneigentum, die Förderung von Energieeffizienz, Solaranlagen oder altersgerechtes Wohnen: Wir erklären Ihnen, welche Förderprogramme Ihnen beim Hausbau zugutekommen und wo Sie diese Fördermittel erhalten.

KfW-Wohneigentumsprogramm 124 für selbstgenutzten Wohneigentum

Das KfW-Wohneigentumsprogramm 124 unterstützt Sie dabei, den Traum von der eigenen Immobilie zu verwirklichen. Für den Kauf oder den Bau von selbstgenutztem Wohneigentum fördert die Bank Ihr Vorhaben mit bis zu 50.000 EUR und ist damit ein idealer Baustein in der Finanzierung Ihres Wohneigentums. Zudem ist das Förderprogramm mit anderen KfW-Förderprogrammen kombinierbar und mit einem derzeitigen effektiven Jahreszins ab 0,75% ein faires und verhältnismäßig günstiges Angebot.

Energieeffizient Sanieren – KfW-Kredit 151

Das KfW-Förderprogramm 151 „Energieeffizient Sanieren“ eignet sich für alle, die ihren Wohnraum energetisch sanieren oder sanierten Wohnraum kaufen möchten. Genehmigt werden für Komplettsanierungen bis zu 100.000 EUR Darlehen je Wohneinheit (151) oder 50.000 EUR für Einzelmaßnahmen mit der Förderprogrammnummer 152 – etwas für die Sanierung des Dachs oder einer Geschossdecke . Außerdem erhalten Kreditnehmer einen Tilgungszuschuss von bis zu 27.500 EUR. Gefördert wird die energetische Sanierung von Wohngebäuden, deren Bauantrag oder Bauanzeige vor dem 01.02.2002 gestellt wurde.

Im Bereich Energieeffizienz gibt es außerdem noch den zinsgünstigen Ergänzungskredit 167, der in Anspruch genommen werden kann, wenn ein vor 2009 installierter Heizkessel von ÖL auf Gas oder auf erneuerbare Energien umgestellt wird – beispielsweise auf Holzpellets. Je Wohneinheit stehen bis zu 50.000 EUR Förderkredit zur Verfügung.

Altersgerecht Umbauen – KfW-Kredit 159

Enge Türdurchlässe, lange Treppen, hohe Schwellen: im Alter können diese Eigenschaften in einer Immobilie zum Problem werden. Zahlreiche Handwerksbetrieb haben sich deshalb inzwischen auf den barrierefreien Umbau von Eigentumswohnungen und Wohnhäusern spezialisiert. Auch der Staat sieht hier zunehmend Handlungsbedarf und hat dafür eigens das KfW-Förderdarlehen 159 ins Leben gerufen. Für die Barrierereduzierung und den Einbruchsschutz oder den Kauf eines umgebauten Wohnraums stehen bis zu 50.000 EUR Förderdarlehen zur Verfügung – übrigens nicht nur für selbstgenutztes Eigentum, sondern auch für ein Mietshaus. Förderfähig sind dabei bis zu 100 Prozent der anfallenden Kosten.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.kfw.de oder bei Ihrer Hausbank, bei der die Anträge und endgültigen Konditionen in der Regel vergeben werden.

 

Autorin: Dr. Brigitta Reise

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