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RB Leipzig erhält Lizenz


Dem Zweitligaaufstieg von RasenBallsport Leipzig steht nichts mehr entgegen: Der Verein hat sich mit der DFL hinsichtlich der geforderten Bedingungen und Auflagen geeinigt, der Lizenzierungsausschuss hat daraufhin die Lizenz für die Teilnahme in der kommenden Saison erteilt. Offenbar ist der Verein am Ende doch kompromissbereit gewesen.

Wie die DFL mitteilte, konnte die Lizenz für den Spielbetrieb 2014/15 nach Vorlage neuer Unterlagen erteilt werden. „Durch die verbindliche Erklärung, seine Gremien künftig mit mehrheitlich unabhängigen Persönlichkeiten zu besetzen sowie das bisherige Logo mit Blick auf die Anforderungen der UEFA zu verändern, hat der Klub die wesentlichen Voraussetzungen zur Teilnahme am Spielbetrieb im Konsens erfüllt“, erklärte Harald Strutz, Vorsitzender des Lizenzierungsausschusses.
Keine Angaben machte die DFL zu den zuvor ebenfalls bemängelten hohen Hürden für eine Mitgliedschaft im Verein. Der Erwerb einer Mitgliedschaft war bisher nicht für jeden Interessierten möglich und mit einer hohen Aufnahmegebühr von 100 Euro und einem Jahresbeitrag von 800 Euro verbunden.

Nach Angaben von DFL-Geschäftsführer Christian Seifert bewege sich Leipzig mit den vorgelegten Erklärungen und deren fristgemäßer Umsetzung nun im Rahmen der Satzungsvorgaben und der DFL-Statuten.
RB Leipzig hatte in der abgelaufenen Drittligasaison den zweiten Platz erreicht, die Erteilung der Zweitligalizenz war jedoch zunächst bei der DFL an Bedingungen geknüpft worden. So störte sich die DFL an der mehrheitlichen Besetzung der Vereinsgremien mit Vertretern des Hauptsponsors Red Bull. Auch das Vereinslogo habe zu große Ähnlichkeit mit dem Unternehmen von Geldgeber Dietrich Mateschitz. Dieser hatte sich zunächst kämpferisch gegeben, zuletzt sich aber auch kompromissbereit gegenüber der DFL gezeigt.

Quelle: www.kicker.de (15.05.2014)

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